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Mammografie, Radiologie

Für alle speziellen Untersuchungen stehen bei den auf die Brust spezialisierten Radiologinnen und Radiologen des Brustzentrums die derzeit modernsten Untersuchungsmethoden und Geräte bereit. Das Leistungsspektrum Radiologie umfasst:

(Open)(Close)Digitale Mammografie inkl. Tomosynthese

Die Mammografie ist eine sehr wichtige Untersuchungsmethode bei Brusterkrankungen. Sie wird zur Abklärung bei Symptomen (d.h. es wird ein Knoten ertastet, Schmerzen treten auf, es besteht eine Hautrötung, die Brustwarze ist eingezogen oder eine blutige Flüssigkeit tritt aus der Brustwarze aus etc.) aber auch als Screeningmethode zur Brustkrebsfrüherkennung eingesetzt. Es ist die beste Methode zur Erkennung von Mikroverkalkungen, die bei der Frühform des Brustkrebses (DCIS) auftreten können.

(Open)(Close)Brust-Ultraschall

Nach der Mammografie ist die Sonographie das zweitwichtigste bildgebende Untersuchungsverfahren der Brust und hat keine Strahlenbelastung. Sie eignet sich aber sehr gut zur Diagnose von einfachen Zysten (Flüssigkeit im erweiterten Drüsengang) und dadurch wird in diesen Fällen eine Gewebeentnahme (Biopsie) unnötig. Bei Tumoren (nicht flüssig) lässt sich zwar häufig vermuten, ob dieser eher bösartig oder gutartig ist, allerdings ist dies erst durch eine zusätzliche Gewebeentnahme eindeutig zu bestimmen. Bei jüngeren Frauen (unter 35 Jahren) bei denen ein Knoten in der Brust getastet wurde, ist diese häufig die erste Abklärungsmethode. Falls es sich eindeutig um eine Zyste handelt, ist eine zusätzliche Mammografie dann nicht mehr nötig. Da der Ultraschall aber Mikroverkalkungen nicht verlässlich darstellen kann, wird er aber zurzeit nicht als alleinige Früherkennungsmethode (z.B. bei DCIS) empfohlen.

(Open)(Close)Magnetresonanztomographie (MRI) der Brust

Diese ist das empfindlichste Verfahren zur Untersuchung der Brust und hat keine Strahlenbelastung, ist allerdingst auch die teuerste Methode. Sie zeigt Veränderungen mit erhöhter Durchblutung in der Brust auf, wie dies bei bösartigen Tumoren praktisch immer der Fall ist. Aber auch gutartige Veränderungen kommen dort zur Darstellung. Für folgende Fragestellungen wird der Einsatz der MRT empfohlen:

  • Entdeckung von Brustkrebs bei Risikopatientinnen
  • Ausdehnung und Anzahl der Brustkrebse bei bekanntem Krebs vor brusterhaltender Operation
  • Verlaufskontrolle unter Chemotherapie
  • Bei Brustimplantaten
  • Unterscheidung Narbe oder erneuter Brustkrebs
  • Suche nach dem Brustkrebs, der in den anderen Methoden nicht gefunden wurde aber bereits zu Ablegern in den Achsellymphknoten geführt hat
  • Bei unklaren Fällen in der Mammografie und im Brust-Ultraschall

(Open)(Close)Präoperative Tumorlokalisationen mit Drahtmarkierung

Präoperative Tumorlokalisationen mit Drahtmarkierung

(Open)(Close)Ultraschall- und stereotaktische geführte Gewebeentnahmen (Biopsien)

Wenn in der Brust eine verdächtige Veränderung festgestellt wurde (z.B. Tumorknoten oder Mikroverkalkungen), wird häufig eine weitere Gewebeanalyse benötigt. Denn es lässt sich mit keinem der bildgebenden Verfahren hundertprozentig feststellen, ob diese Veränderung gut- oder bösartig ist. Dies ist nur durch eine feingewebliche (histologische) Untersuchung mittels einer Gewebeprobe möglich. Zur Gewinnung einer Gewebeprobe ist ein möglichst schonendes und ungefährliches Verfahren von Vorteil. Die perkutane (durch die Haut) Biopsie mittels einer Stanzbiopsienadel, nach vorgängiger Lokalanästhesie, erlaubt dies nahezu schmerzlos und sicher, in einem kurzen ambulanten Eingriff, d.h. die Patientin muss dazu nicht hospitalisiert werden. Dies wird in der entsprechenden Methode durchgeführt, in dem der Befund erkennbar ist und am einfachsten durchgeführt werden kann (Ultraschall, Mammografie oder MRT).

Radiologie am Bethesda Spital

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