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Erfahrungsbericht einer ehemaligen Patientin

Wie der Brustkrebs mein Leben veränderte

Bei einem Veloausflug im Oktober 2016 hatte ich plötzlich Schmerzen in meiner Brust. Zu Hause spürte ich dann eine Verhärtung. Mein Gynäkologe im Brustzentrum vermutete zuerst eine Zyste, doch nach der Mammografie und Biopsie stand fest: Ich hatte Brustkrebs, triple-negativ, eine spezielle Unterform des Mammakarzinoms.

Zum Glück machte mir mein Gynäkologe, bei dem ich mich sehr gut aufgehoben fühlte, wieder Hoffnung. Er veranlasste eine Chemotherapie, der Tumor wurde operativ entfernt und anschliessend folgte die Bestrahlung. Das ganze Team des Brustzentrums (Gynäkologen, Breast Care Nurses, Psychiater, Radiologen) war kompetent und einfühlsam, und alle Mitarbeitenden haben sich liebevoll um mich gekümmert.

Ich fühlte mich bei jeder Untersuchung und auch während der stationären Aufenthalte von den Ärzten und den Pflegenden aufs Beste umsorgt und als Individuum wahr- und ernst genommen. Dafür empfinde ich bis heute eine grosse Dankbarkeit. Das Brustzentrum würde ich auch meinen Freundinnen empfehlen – weil neben dem medizinischen auch der menschliche Aspekt stimmt.

Tanja Bajic, ehemalige Patientin am Brustzentrum Basel Bethesda Spital

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